Bei schönstem Sonnenschein startete eine Wandergruppe aus Wennedach mit Wanderführer Siggi Wehrle am Sonntag, den 26. April. Ausgangspunkt war ein Parkplatz an der Straße von Weingarten nach Schlier. Erster Höhepunkt der Route war der Barbarossastein. Ein tonnenschwerer Granitfindling wurde hier im Jahr 1909 aufgestellt zum Gedenken an Kaiser Barbarossa, der hier angeblich geboren wurde. Ein steiler Treppenweg führt von hier hinunter ins Tal der Scherzach, danach ging der schöne Wanderweg wieder steil hinauf durch den maigrünen Buchenwald nach Zundelbach. An einer Versorgungsstation für einen Marathonlauf wurde auch die Wandergruppe freundlicherweise mitversorgt. Weiter ging ein Feldweg von hier hinauf zur Zundelbacher Linde, eine sogenannte Friedenslinde, gepflanzt im Jahre 1870. Zehn Personen sind nötig, um den stattlichen Baum zu umfassen. Die Aussicht von hier oben, 625 m hoch, ist grandios. Im Westen zeigte sich Gehrenberg und der Höchsten, im Süden die Alpenkette bis zu den Schweizer Bergen. An der nahen Skihütte des Skiclubs Weingarten wurde Mittagsrast gemacht. Auf dem Katzensteig ging es von hier über einen Treppenweg hinunter zum Weiler Schattbuch, vorbei an herrlich blühenden Obstbäumen und nach einem Kilometer wurde der Rössler Weiher erreicht. An seinem Westufer entlang führt der Weg bis zum Ablauf des Weihers. Von hier fließt der „Stille Bach“ bis ins Kloster Weingarten als kleiner Kanal. Im zarten Grün der Buchenwälder folgten wir dem Bachlauf bis zum Freibad Nessenreben. Vom Grillplatz an dem Bach gab es einen letzten steilen Abstieg ins Tal der Scherzach zurück zum Ausgangspunkt. Im bekannten Gasthaus „zum Grünen Baum – Kongo“ bei Hanober kehrten wir zum Abschluss ein. Von der Terrasse genossen wir nochmal den Blick in die Alpen und auf das Voralpenland.